Synapse-Vienna Stay connected!

Vor 60 Jahren ....

Am Montag, dem 18. Juni 1962 erfolgte an der chirurgischen Universitätsklinik in Graz die erste stereotaktische Operation. Die Stereotaxie ist ein spezielles neurochirurgisches Verfahren, welches es erlaubt Eingriffe in der Tiefe des Gehirnes durchzuführen, ohne dabei den Schädel des Patienten zu eröffnen. Lediglich ein kleines, wenige Millimeter großes Bohrloch ist für diese Prozedur notwendig. Dieses innovative Verfahren erlaubt es, Krankheiten wie Morbus Parkinson, Dystonie oder andere Bewegungsstörungen und die dadurch verursachten Symptome wie Tremor (Zittern), Rigor (Steifigkeit) beziehungsweise dystone Verkrampfungen chirurgisch zu behandeln. Hans Erich Diemath, damals Assistenzarzt an der Grazer Universitätsklinik, war der Pionier der ersten Stunde. Seine erste Patientin litt an Tremor und wurde mit einer Thalamotomie behandelt.

In einer Zeit, in der die medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten für Bewegungsstörungen eher gering waren, gewann die stereotaktische Methode rasch an Popularität und es dauerte nicht lange, bis diese Eingriffe auch an anderen Zentren, wie in Wien durch Prof. Joseph Ganglberger durchgeführt wurden. Wenige Jahre später wurde Prof. Diemath als Primar an die Neurochirurgische Abteilung der Christian Doppler Klinik in Salzburg berufen und hat dort seine innovative Technik fortgesetzt.

Die stereotaktische Technik stand Pate bei vielen modernen Weiterentwicklungen der modernen Neurochirurgie wie die Neuro-Navigation, die Neuro-Endoskopie sowie auch die Neuro-Radiochirurgie. All diese Verfahren bilden heute die Grundlagen der modernen Neurochirurgie.

Zur Ehrung des Pioniers und in Gedenken an das besondere Ereignis am 18. Juni 1962 planen wir eine virtuelle akademische Feier im kommenden Herbst. Das genaue Datum wird hier noch bekannt gegeben.

Weitere Casts gibt es auf www.gtmed.com

Willkommen bei Synapse Vienna!

Es gibt wohl kaum in der Geschichte unseres Planeten ein Ereignis, das so global war wie die Covid-19-Pandemie. Sie wird bei uns alle sehr prägende Erinnerungen hinterlassen. Das Social Distancing, welches uns die Pandemie vorgab, hat alle Generationen, jung oder alt, maßgeblich betroffen und zum Teil auch traumatisiert. Trotzdem war während der Pandemie die Kommunikation zwischen den Menschen weniger beeinträchtigt als zu befürchten gewesen wäre. Dank moderner Technik haben sich zusätzliche und sehr effiziente Kommunikationskanäle aufgetan. Gezwungenermaßen sozusagen, aber mit erstaunlichem Ergebnis: Plötzlich war es möglich "aus dem Stand heraus" zu kommunizieren. Konferenzen konnten ohne lange Terminsuche, Vorlauf und Anreise mehr oder weniger spontan stattfinden. Man konnte internationale Kongresse besuchen, ohne nachher nach Hause zurückreisen zu müssen. Man konnte regelmäßig Freunde und Kollegen treffen, die man vorher nur sporadisch traf. Das alles nur, weil plötzlich, bedingt durch die Pandemie, online Kommunikation eine sehr breite Akzeptanz erfuhr.

Wir wissen heute nicht, wann und wie die Pandemie zu Ende gehen wird, aber wir wissen heute schon, dass wir die neue Art der Online-Kommunikation nicht werden missen wollen. Große Kongresse, Seminare und Präsenzveranstaltungen wird es zweifelsohne wieder geben, aber die Vorteile einer kurzen überschaubaren Online-Veranstaltung werden wir weiter schätzen. Auch in Zukunft wollen wir von Synapse-Vienna interessante Fortbildungen anbieten, ausschließlich online, allenfalls als hybride Veranstaltung. Mit GTmed haben wir mitten in der Krise weitgehend improvisiert mit unseren NeuroCasts und PainCasts begonnen, nun wollen wir dieses Format auch bei Synapse-Vienna fortsetzen und verbessern. Wir wollen unsere Veranstaltungen auf die Zeit nach der Pandemie vorbereiten. Interessante Themen, exzellente Vortragende, nie zu lang aber dafür regelmäßig. Aktuelle Ergebnisse aus der Wissenschaft, nach Hause geliefert, mit Möglichkeit live dabei zu sein oder sich die Vorträge später, in aller Ruhe, zum bestmöglichen Zeitpunkt anschauen.

Es liegt in der Natur von Kongressen und Seminaren, dass die Vorträge gebündelt werden, dass es viel Information über meist mehrere Tage gibt. Nur so kann eine lange Anreise und ein zeitlicher Aufwand, der immer damit verbunden ist, kompensiert werden und eine Veranstaltung Überhaupt entstehen. Bei unseren Veranstaltungen brauchen wir keine Bündelung, jedes Ereignis ist einzigartig, kurz und ohne An- und Abreise. Dieses Format erlaubt es uns auch Wissenschaftler einzuladen, die wir bei konventionellen Veranstaltungen vermutlich nie zu einem Vortrag nach Wien gebracht hätten. Sei es, weil diese rein zeitlich, aufgrund ihrer beruflichen Verpflichtungen wohl kaum den Weg zu uns gefunden hätten, sei, dass die Thematik so spezifisch war, dass wir nur wenige Zuhörer zu einer Veranstaltung hätten zusammenbringen können. Mit unseren Casts ist beides möglich: interessante Vortragende vor einer globalen Zuhörerschaft. Corona hat es möglich gemacht.

Trotzdem freuen wir uns auf unsere physischen Treffen in der Zeit nach Corona! Vielleicht sogar in Wien?

In Kontakt bleiben…

Wir werden Sie über zukünftige Veranstaltungen informieren.

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